Warum Bürgerinitiative Gegenwind Colditz?
Unser Motto lautet, „wer kämpft kann gewinnen, wer nicht kämpft hat bereits verloren“.
TEIL 1 – politische Grundlagen
Ziel der Bundesregierung ist, 2% der Fläche in jedem einzelnen Bundesland mit Windrädern zur Energiegewinnung zu bestücken. Auch für Sachsen ist dieses Ziel verbindlich, wenngleich bislang relativ zurückhaltend agiert wurde.
In den letzten Monaten haben die Regionalen Planungsverbände in Sachsen, von denen es vier gibt, an der Fortschreibung der Planung für Vorrangflächen für Windkraft gearbeitet, d.h. die Planungsverbände weisen Flächen aus, auf denen Windräder aufgestellt werden sollen. „Vorrangfläche“ bedeutet, dass auf diesen Flächen alle anderen Belange oder Nutzungen zurückstehen müssen. So sind im Erzgebirge z.B. viele Waldflächen als Vorrangflächen ausgewiesen.
Für unsere Region ist der Planungsverband Leipzig-Westsachsen zuständig. Am 28.03.2025 wurde vom Planungsverband die „Teilfortschreibung Erneuerbare Energien“ vorgestellt.
Ab 12.05. wird die Planung öffentlich für die Bürgerbeteiligung für einen Monat einsehbar sein. In dieser Zeit können Einwände vorgebracht werden, die dann abgewogen werden müssen. Das bedeutet, vor allem in dieser Zeit besteht die Möglichkeit, mit guten Argumenten, die Ausweisung bestimmter Vorrangflächen zu verhindern. Ist der Plan bestätigt, wird es juristisch schwer, das anzufechten. (In Baden-Württemberg ist es einer Bürgerinitiative jetzt gelungen, die geplante Installation von Windrädern zu verhindern. Ein Gericht gab der BI recht.)
Je mehr Bürger bereits so früh wie möglich mitwirken, umso besser.
Der Plan für Leipzig-Westsachsen weist aktuell 89 Einzelflächen und Flächenkomplexe, bestehend aus zwei bis drei Teilflächen aus, auf denen dann Windräder installiert werden sollen.
Auffällig ist eine Häufung südlich von Leipzig und in Nordsachsen zwischen Delitzsch und Dahlen.
Auch Colditz war betroffen. Speziell im Ortsteil Schönbach war die Installation von Windrädern und PV-Anlagen geplant. In der aktuellen Fortschreibung sind im Gemeindegebiet Colditz vorerst keine Flächen mehr ausgewiesen. Das heißt aber nicht, dass das Gemeindegebiet nicht zur Disposition steht. Für den Fall, dass Flächen an anderer Stelle wegfallen, muss der Ausfall im Sinne der Erreichung des 2%-Zieles kompensiert werden. Es ist außerdem nicht auszuschließen, dass Flächeneigentümer Flächen für die Nutzung für Windräder anbieten.
Deshalb ist es von eminenter Wichtigkeit, dass vor Ort starke Bürgerinitiativen agieren, die sich gegen solche Vorhaben zur Wehr setzen.
Soweit zu den Grundlagen, warum Bürgerinitiativen gegen die Windkraft im Allgemeinen und im Gemeindegebiet Colditz im Speziellen nötig sind. Jeder, der etwas gegen diese Pläne tun will, ist herzlich willkommen. Nur gemeinsam sind wir stark und können gegen diesen ideologisch basierten Wahn vorgehen.
Nun soll erläutert werden, weshalb die „Erneuerbaren“ in der Kritik stehen und weshalb man dagegen vorgehen sollte. Ich möchte das etwas umfangreicher darlegen, damit man die Hintergründe verstehen kann. (Warum steht „Erneuerbar in Anführungszeichen? Energie ist nicht erneuerbar, man kann sie bestenfalls umwandeln, andernfalls wäre das Perpetuum Mobile erfunden).
Hauptargument der grünlinken Politik für die Favorisierung des Ausbaus und der Priorisierung der „Erneuerbaren“ Energien ist der Klimaschutz und der Glaube an die Notwendigkeit der Reduktion der CO2-Emission. Das dies nur vorgeschobene, ideologiebegründete leere Worthülsen sind, wird nachfolgend erläutert.
TEIL 2 – Klima
Ohne Zweifel befinden wir uns in einer Phase einer Klimaänderung, die mit einer Steigerung der Jahresdurchschnittstemperatur einhergeht und auch zu einer Verlängerung der Vegetationsperiode führt. Untermauert wird das auch durch die Ausbreitung südlicher Pflanzenarten, die inzwischen überdauern können oder in einer Ansiedlung einer Vielzahl bislang südlich verbreiteter Insekten- oder anderer wirbelloser Tierarten, aber auch von Wirbeltieren (z.B. Bienenfresser, Goldschakal).
Ein gutes Beispiel hierfür ist die Ausbreitung und Etablierung der früher nur südlich der Alpen, bestenfalls um den Kaiserstuhl verbreiteten Gottesanbeterin (Mantis religiosa), die inzwischen in der Nordhälfte Sachsens von der Oberlausitz bis an die Grenze Sachsen-Anhalts und Thüringens verbreitet ist.
Diese Klimaänderungen sind jedoch alles andere als menschengemacht. Der menschliche Anteil daran ist bestenfalls verschwindend gering.
Klimaänderungen gibt es, seit die Erde von einer Atmosphäre umgeben ist. Periodisch wechselten Warm- und Kaltzeiten (Eiszeiten) ab in Abhängigkeit zur Lage der Erde zur Sonne (vereinfacht, hier spielen mehrere Parameter eine Rolle). In den letzten 3000 Jahren gab es zwei Warmzeiten, in denen die Durchschnittstemperatur höher war, als heute. Die Alpen waren gletscherfrei, auf Island wurde Ackerbau betrieben und Grönland war nicht in heutigem Umfang von einem Eispanzer bedeckt. Diese Zeiten waren Zeiten der Blüte der Menschheit. Dann kam gegen Ende des Hochmittelalters die „Kleine Eiszeit“, die etwa im 13. Jahrhundert begann und im 16. bis Beginn des 17. Jahrhunderts ihren Höhepunkt erreichte, aber noch bis etwa Mitte des 19. Jahrhunderts andauerte. Die Alpengletscher dehnten sich aus, Grönland verschwand unter einem Eispanzer, Wälder und Ackerbau in Island fielen dem Eis zum Opfer. Es gab Hungersnöte, auch mitten in Europa. Die Krachten in den Niederlanden und die Themse froren zu, heute undenkbar.
Aktuell befinden wir uns immer noch in einer Erwärmungsphase nach der Kleinen Eiszeit. Allein das führt die Mär vom menschengemachten Klimawandel und die Klimaideologie ad absurdum.
TEIL 3 – Kohlenstoffdioxid
Auch die Argumentation, dass Kohlenstoffdioxid (CO2) ein Treibhausgas ist, welches die Atmosphäre aufheizt, ist wissenschaftlich hinlänglich widerlegt. Es besteht ein Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2, nämlich in der Form, dass eine höhere Temperatur zu einem höheren CO2-Gehalt führt, allerdings mit erheblicher Verzögerung, da durch die Erwärmung der Ozeane dort gespeichertes CO2 an die Atmosphäre abgegeben wird.
CO2 ist ein Spurengas mit einem Anteil von 0,04%, mit einem Gehalt von ca. 0,05% wird aktuell die Sättigung angegeben. In der Kreidezeit betrug der Anteil nach heutigem Kenntnisstand etwa 0,1%, ein üppiges Pflanzenwachstum war möglich, die Dinosaurier breiteten sich aus.
Der vom Menschen verursachte Anteil am natürlichen CO2-Kreislauf beträgt etwa 3-4% der Gesamtkonzentration, ist also zu vernachlässigen. Der Ausstoß Deutschlands an der globalen CO2-Emission liegt bei ca. 1,8%. Selbst eine Halbierung dieser Quote würde nichts ändern.
Dies alles verdeutlicht auf anschauliche Weise die sinnfreie Klimaideologie. Der Mensch kann das Klima nicht retten, weil er es nicht beeinflussen kann. In einem Anfall von Größenwahn haben aber unsere Politiker, d.h., die entstehende neue Koalition aus CDU und SPD eine sogenannte Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz festgeschrieben und damit zum Verfassungsrang und verpflichtendem Staatsziel erhoben, dem alles andere unterzuordnen ist.
Auch das verdeutlicht die Notwendigkeit der Bürgerinitiativen.
TEIL 4 – Energiesicherheit und Kosten
Der Verzicht auf Kernkraft, der Ausstieg aus der Kohle und das fast alleinige Primat der Windkraft und Nutzung der Sonnenenergie mittels PV-Anlagen verteuert nicht nur die Energie unverhältnismäßig für den Energieverbraucher, nein, die Bereitstellung von Energie wird immer unsicherer. Das geht soweit, dass die Politik eine angebotsorientierte Energienutzung anstrebt. Um das zu verdeutlichen, Betriebe können/dürfen nur noch produzieren, wenn ausreichend Energie verfügbar ist. Im Winter bei Windflaute können wir alle in den Winterschlaf gehen.
Dies ist ein künftiges deutsches Alleinstellungsmerkmal, was unsere Wirtschaft vollends kollabieren lässt. Die Stahlindustrie, die Glasindustrie und andere können nicht mehr produzieren, schließen oder wandern ab.
Bereits aktuell ist in Deutschland eine Nennleistung von ca. 170 GW (Gigawatt peak) an „Erneuerbaren“ Energie-Anlagen installiert. Das sind zurzeit ca. 30.000 Windräder und ca. 35.000 ha PV-Freiflächenanlagen. Damit ist bereits fast das Zweieinhalbfache am maximalen Bedarf an Energie in Deutschland um die Mittagszeit (jahreszeitliche Schwankungen) installiert.
Hier drängt sich die Frage auf, wozu noch mehr??
In der dunkelsten Jahreszeit (Wintermonate) betrug der Energiebedarf um die Mittagszeit ca. 75 GW. Abends ging der Bedarf um etwa 10 GW zurück. Windkraft und PV lieferten ca. 20-30%, der Rest kam von den konventionellen Energieerzeugern, also Kohle und Gas. PV lieferte ab Nachmittag nichts mehr, bei Windflaute auch die Windräder nichts. Das bedeutet, es wurde Strom z.B. aus Frankreich zugekauft, gewonnen in Kernkraftwerken, die in Deutschland verpönt sind. Dieser Strom muss teuer eingekauft werden, je nach Angebot und Bedarf zwischen 100 und 200 €/MWh (max. 900 €/MWh). Wenn kein Wind weht, bringen 60.000 Windräder nicht mehr Energie, als 30.000 Windräder, also das Doppelte von Nichts.
Jetzt im Frühjahr geht der Energiebedarf um die Mittagszeit auf etwa 60-65 GW zurück, die PV-Anlagen bringen bis um die 40 GW, bei Sonnenschein. Ergänzt durch Windenergie wird der Bedarf noch nicht ganz gedeckt.
Im Sommer besteht aber das Problem, dass durch sehr hohe Stromproduktion durch die PV-Anlagen bei Sonnenschein zzgl. Windstrom die Netze die Kapazitätsgrenze erreichen (sogen. Brownout) und Anlagen abgeschaltet werden müssen, wenn der überschüssige Strom nicht vom Ausland abgenommen werden kann und die Netze nicht aufnahmefähig sind. Ausreichend Speicherkapazität ist nicht verfügbar. Der Verkauf ans Ausland wird dem Abnehmer noch mit Zuzahlungen versüßt. Welch ein Wahnsinn!! Der Steuerzahler muss dafür aufkommen.
Das Stromnetz ist auf eine stabile Frequenz von 50 Hertz angewiesen, bereits geringe Schwankungen können das Netz kollabieren lassen. Diese Schwankungen ließen sich bei Kohle und Kernkraft leicht abfangen, bei den „Erneuerbaren“ ist das eine Herausforderung für die Technik und Techniker.
Eine stabile Energieversorgung wird künftig immer problematischer, deshalb der Einstieg in die angebotsorientierte Nutzung (siehe oben).
Kosten (Schätzung) der Energiewende bis Ende 2025: ca. 520 Mrd. € = ca. 12.000 €/Steuerzahler
TEIL 5 – Problem Windräder
Die Nutzung von Windrädern zur Energiegewinnung ist nicht neu. In den 1980er Jahren wurden in Deutschland (West und Ost) die ersten größeren Windräder in Betrieb genommen. Diese waren störanfällig und liefen nicht lange.
Mit der Verbreitung der Klimahysterie begann in den 1990er Jahren der Windkraftboom. Die ersten Windräder waren zwischen 80 und 100 m hoch, wurden einzeln oder in kleinen Gruppen aufgebaut. Die Verschandelung der Landschaft nahm ihren Anfang. Viele Negativwirkungen waren damals noch nicht bekannt.
Nach und nach wurden die Windräder höher (heute erreichen die größten Anlagen fast 300 m Höhe) und die Anzahl Windräder je Standort ist um ein Vielfaches erhöht. Fährt man auf der A14 Richtung Göttingen, so sieht man Richtung Querfurter Platte am Horizont eine nicht enden wollende „Mauer“ an Windrädern. Meist dreht sich aber nicht mal die Hälfte, weil sie abgeschaltet sind, um Stromüberproduktion zu vermeiden oder weil kein Wind weht. Eine Landschaftsverunstaltung allererster Güte. Und es sollen weitere hinzukommen. Hier dürfen die Vögel nicht mehr fliegen, hier müssen sie laufen.
Wollen wir das wirklich? Für nichts?
Vogelschlag
Die drehenden Rotorblätter stellen für Vögel, die in den Bannkreis gelangen, ein erhebliches Problem dar. Die Rotorblätter drehen sich je nach Windstärke und Größe mit einer Geschwindigkeit am äußeren Ende zwischen 130 und fast 400 km/h. Bei der Sogwirkung, dem Radius und der Geschwindigkeit haben fliegende Tierarten (Vögel, Fledermäuse, Insekten) keine Chance. Die Ergebnisse des Fleischwolfes kann man unter den Windrädern oder dem Umfeld begutachten, wenn man schneller ist, als der Fuchs oder andere Fleischfresser.
Noch vor wenigen Jahren mussten Gutachten vorgelegt werden, Brutplätze von seltenen Vogel-Arten, wie z.B. der Fischadler in Schönbach waren ein Verhinderungsgrund. Das wurde von Habeck ausgehebelt und die neue Koalition stellt den sogenannten Klimaschutz vor natur- und Artenschutz.
Anlage
Fundament: Bei herkömmlichen Anlagen, also noch nicht den ganz großen, werden ca. 3.500 t Stahlbeton verbaut. Je nach Größe des Windrades hat das Fundament einen Durchmesser von 20-30 m und eine Tiefe bis 4 m (bei größeren Windrädern deutlich mehr). Die Fundamente werden zusätzlich noch mit Pfählen stabilisiert, damit das Drehmoment aufgenommen werden kann.
Verbraucht werden je Windrad etwa 1.300 Kubikmeter Beton und 180 Tonnen Stahl, also unvorstellbare Mengen.
Bislang bleiben auch beim Abbau der Windräder nach der nominellen Laufleistung von ca. 20 Jahren die Fundamente im Boden. Damit ist der Boden nicht mehr für andere Zwecke (Landwirtschaft, Forstwirtschaft) verfügbar.
Für jede Anlage müssen schwerlastfähige Zufahrten gebaut werden. Unterbau und Versiegelung führen ebenfalls dazu, dass die Flächen für Land- und Forstwirtschaft nicht mehr verfügbar sind. Die versiegelte Fläche je Anlage beträgt etwa 4.000 m². Bei den bereits bestehenden 30.000 Windrädern sind das etwa 12.000 ha (!) Fläche, die bislang in Anspruch genommen werden. Dazu kommen 35.000 ha PV-Freiflächenanlagen, das sind fast 50.000 ha (500 km², also etwa zweimal die Größe von Frankfurt/Main). Man beachte, es soll noch deutlich mehr werden.
Turm: Die Türme bestehen aus Stahl oder Stahlbeton oder aus beiden Materialien und wiegen mehrere hundert Tonnen. Immerhin die Stahltürme können recycelt werden.
Rotor: Die Rotorblätter sind hohl, im Kern befindet sich je nach Typ Balsaholz (Tropenholz) aus den Regenwäldern Südamerikas (so viel zum Thema Klimaschutz), welches die Stabilität gewährleisten soll. Je nach Größe können je Blatt 50 Balsabäume stecken, bei drei Blättern sind das je Windrad 150 Bäume!
Dieser Kern ist ummantelt mit faserverstärkten Kunststoffen (Glasfaser- oder Carbonfaser, die in Epoxid-, Polyester-, Vinylester- oder Polyurethanharz eingebettet sind). Sind die Materialien einmal verbunden, lassen sie sich später nur schwer trennen.
Auch giftige Polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS) sind enthalten. Diese sind in Boden und Wasser sehr persistent (haltbar) und stellen eine Gefahr für die Gesundheit des Menschen dar.
Beim Betrieb entsteht Abrieb, der sich über die Landschaft verteilt und Böden sowie Wasser verseucht. Diese Mikro- und Nanopartikel können außerdem unbemerkt eingeatmet werden und akkumulieren im Organismus, da ein Abbau nicht erfolgt.
Die Menge des abgetragenen Materials ist nicht erforscht, das Fraunhofer Institut schätzt eine Obergrenze von rund 50 kg/Jahr/Windkraftanlage. Bei einer Lebensdauer von 20 Jahren verliert eine einzelne Anlage also bis zu einer Tonne Material in Form von feinsten Partikeln, das sich auf die Landschaft verteilt. Die Böden werden verseucht.
Die Rotorblätter können momentan nach Betriebsende noch nicht bzw. kaum (bestenfalls in sehr geringen Mengen) recycelt werden. Sie landen meist auf Halde oder werden illegal entsorgt, wie jüngstes Beispiel zeigt, bei dem ein bayrisches Unternehmen, ausgestattet mit Millionen an Fördermitteln, die Rotorblätter illegal im Osten Tschechiens entsorgt hat. Der Steuerzahler zahlt nun für den Rücktransport, weil der Schwindel aufgeflogen ist.
Gondel/Maschinenhaus: Besteht meist aus Stahl. Vor allem getriebelose Windkraftanlagen brauchen zudem Seltenerdmetalle wie Praseodym, Dysprosium, Terbium oder Neodym sowie Unmengen Kupfer. Die Seltenerdmetalle kommen überwiegend aus China.
Betriebsmittel: Zu den Betriebsmitteln gehören neben Schmiermitteln auch das Gas Schwefelhexafluorid (SF6), das als Isolator in Transformatoren eingesetzt wird. In einem Windrad gibt es davon etwa drei Kilogramm. SF6 ist ein Treibhausgas, das rund 23.500-mal (!) schädlicher wirkt als CO2. So viel erneut zur Mär von Einsparung sogenannter Klimakiller.
Wirkungsgrad
Für den Betrieb von Windrädern ist elektrische Hilfsenergie nötig, die während des Betriebes vom produzierten Strom abgezweigt wird. Zahlreiche Geber und Sensoren brauchen Strom, Daten müssen permanent übertragen werden, die Gondelnachführung muss aktiv bleiben, Öldruck und -temperatur müssen im Sollbereich sein, die Warnbeleuchtung (korrekt: die Flugwarnbefeuerung) braucht Strom. Sollten die Anlagen mangels Windaufkommen selbst keinen Strom erzeugen, muss die benötigte Energie aus dem öffentlichen Netz bezogen werden.
Wann erfolgt das? Wenn ohnehin wenig Strom aus „Erneuerbaren“ verfügbar ist und die Konventionellen oder das Ausland einspringen müssen. Aus der Kohleverstromung will man aber raus. Wer springt dann ein? Kernkraftwerke aus Frankreich?
Der Wirkungsgrad wird mit 40-50% angegeben, es gibt aber auch Angaben von etwas über 30%, sicher auch in Abhängigkeit des Standortes.
ALLERDINGS: Der häufigste Zustand eines Windrades ist der Stillstand. Zudem haben die „erneuerbaren Energien“ wie Sonne und Wind eine sehr viel geringere Energiedichte als konventionelle Energieträger, so Michael Thorwart, Physikprofessor von der Universität Hamburg, und zwar einhundert mal geringer als Öl, Gas sowie Kohle und eine Million mal geringer als Atomkraft.
Abstände
Abstände der Windräder zu Gebäuden und anderen Schutzgütern sind in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. In Sachsen gelten noch 1.000 m zu Gebäuden. Dies soll, wenn die vorgegebene Landesfläche von Windkraftanlagen nicht erreicht wird, auch verringert werden können.
Auch der Abstand zu Schutzgebieten (Natur, Landschaft, Wasser) soll verringert werden können. Alles wird dem 2%-Ziel untergeordnet.
Immobilien (Wohnhäuser) in Nähe von Windrädern verlieren massiv an Wert.
Energieentzug aus der Atmosphäre – Beeinflussung des lokalen und regionalen Klimas
Windräder entziehen der Umgebung Energie. Großflächige und hohe Anlagen führen zu einem Windschwächungseffekt, Luftströmungen werden verändert, Dürreperioden provoziert (bei größeren Windradfeldern bis zu 50 km im Radius). Lokal können Niederschlagsmengen und -häufigkeit erheblich reduziert werden.
Je höher die Windräder, umso stärker ist der Einfluss auf Wind- und Strömungsgeschehen. Das Mikroklima wird beeinflusst.
Gesundheitliche Probleme
Infraschall: Nicht hörbare Schallwellen, die von den rotierenden Windrädern produziert werden, mit Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier. Mehrere Wissenschaftler forschen zu dem Thema. Biochemische Vorgänge in den Zellen werden beeinflusst. Der Körper reagiert äußerst sensibel auf Druckereignisse, auch ohne dass der Mensch dies direkt merkt. Die Wirkungen machen sich auf längere Zeit bemerkbar. Die Windräder überziehen das Land mit einem deutlichen Schallteppich, der von der unteren Hörgrenze bis in den nicht hörbaren Bereich reicht. In der Luft kann sich der Infraschall bis zu 20 Kilometer weit ausbreiten, Wände schirmen den Infraschall nicht ab.
Der Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie an der Universität Mainz, Christian-Friedrich Vahl weist darauf hin, dass die Windräder von heute gefährlichere Auswirkungen auf Organe und Körperzellen: Schwindel, Kopfschmerzen, Schlaf- und Herzmuskelstörungen erzeugen können. Dies sind Beispiele von Beschwerden, über die Anwohner im Umfeld von Windkraftanlagen berichten.
In der öffentlichen Argumentation spielt das kaum eine Rolle.
Bodenverseuchung: Zu den Problemen mit dem Abrieb (Mikro- und Nanopartikel) in Luft, Boden und Wasser, ebenfalls als Gesundheitsgefährdung anzusehen wurden oben bereits Ausführungen gemacht.
Geräuschbelastung: Auch die hörbaren Geräusche sind unangenehm und stellen eine erheblich Belastung für in Nähe von Windrädern wohnenden Menschen dar.
Jagd: Wildschweinleber verseucht mit PFAS (Polyfluorierte Alkylverbindungen). Untersucht wurden in NRW 60 Lebern, die Grenzwerte waren doppelt bis zehnfach erhöht, die Lebern ungenießbar !
Melkkuh Steuerzahler und Stromkunde
Der Ausstieg aus der kostengünstigeren Kernenergie bleibt auch mit dem neuen Koalitionsvertrag zementiert. Mit der Aufnahme der Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz wird unter dem Deckmantel Klimaschutz der weitere Ausbau der „Erneuerbaren“ Energie, vor allem auch der Windräder forciert und der Vernunft untergeordnet.
Profiteure sind eine mafiös agierende Windradlobby, die sogenannten Windbarone.
Pachten/Windradanlage/Jahr stiegen in manchen Regionen auf 500.000 €/Jahr, das sind in 20 Jahren nomineller Betriebszeitraum 10 Mio. €, die an Planer, Verpächter und Betreiber gehen.
Das EEG sichert auch bei Stillstand der Windräder durch Windflaute u.ä. den Geldfluss zu.
Wenn es um die Entsorgung geht, sind die Verpächter dann oft alleine zuständig, die Betreiber sind dann meist nicht greifbar.
Netze müssen ausgebaut werden für sehr viel Geld, die Netzentgelte steigen erheblich. Für die Stromkunden die Verbrauchspreise.
Wenn der Staat die Preise deckelt, wird das mit Steuergeldern getan, die wir alle zahlen. Der Privatstrompreis ist mehr als doppelt so hoch, als der Industrie-Strompreis.
Der zugekaufte Strom muss teuer bezahlt werden, die Entsorgung überschüssigen Stroms in das Ausland ebenfalls. Die Kosten trägt der Verbraucher.
In vielen Kommunen werden Bürgermeister, Landräte und Abgeordnete geködert mit Beteiligungen am Gewinn. Nicht wenige Mandatsträger lassen sich „breit klopfen“, auch und gerade, weil die kommunalen Kassen leer sind und jede Geldspritze willkommen ist.
Behördenmitarbeiter, die sich dagegen stellen, müssen u.U. mit Strafen und Abmahnungen rechnen, sie werden quasi erpresst, um dem allen zuzustimmen. Zumindest hierzu ist eine Gesetzesänderung geplant. Ob sie auch kommt? Man wird es sehen.
In diesem Beitrag wurden Fakten zusammengetragen, die auf den Schwindel, den uns die Politik und die öffentlich-rechtlichen Medien im Hinblick auf Klima und Auswirkungen von CO2 verordnet, aufmerksam machen und aufklären sollen. Vor allem wird auf die Probleme, die die Energiewende verursacht, auch die Installation der Windräder hingewiesen.
Die Wirkung von PV-Anlagen in der freien Landschaft wurde vorerst vernachlässigt.
Es wurde versucht, die Fakten vereinfacht und leicht verständlich darzustellen.
Wer sich diese Fakten verinnerlicht, kommt eigentlich nicht mehr umhin, die Bürgerinitiative in Colditz und die weiteren BI um Colditz und anderswo zu unterstützen und gegen diesen Wahnsinn, der nichts bringt, außer einer grünen Ideologie zu dienen und einigen wenigen riesige Profite bringt, Widerstand zu leisten.